EU-Projekte

Evaluation von EU-Projekten

Evaluation des EU-Programms „Better Building“
Projektdauer: Nov. 2007 – Okt. 2009

Projektleiter: Julius Metzler
Projektmitarbeiter/innen: David Kleiner und Karin Hecht
better_building   eu-leonardo


ikus führte sowohl „externe Evaluation“ als auch „Prozessevaluation“ des zweijährigen EU-Projekts „Better Building“ durch, das im Rahmen des Lifelong Learning Programmes der Europäischen Kommission durchgeführt wurde.



Better Building

Zertifizierung von Lehrkräften in der beruflichen Aus- und Weiterbildung
zum/zur europäischen Energie- und Baumaterialien-BeraterIn
Ein Transfersystem in drei verschiedene europäische Gesellschaften

Steigende Energiepreise für Heizung, Elektrizität oder Treibstoff einerseits und Klimawandel andererseits sind nur einige wenige Aspekte, welche das Bewusstsein in vielen europäischen Regionen in Hinblick auf Energiebelieferung und -verbrauch verändert haben. Diese Faktoren tragen zur Erkenntnis bei, dass der Energieverbrauch gesenkt werden muss und ökologische Aspekte unter anderem im Gebäudebau angewandt werden sollten. Es gibt jedoch in Europa kein einheitliches Bewusstsein über Erfordernisse in diesem Bereich. Darüber hinaus ist die ökologische Ausgeglichenheit vor allem bei Bauaktivitäten von KMUs und dem privaten Bausektor in einer Vielzahl der EU-Mitgliedstaaten, unter diesen Italien, Slowenien und Türkei, eher gering.

Das Projekt Better Building wurde ins Leben gerufen, um das Bewusstsein vor allem in Hinblick auf relevante Fragen im Gebäudebau in Italien, der Türkei und in Slowenien zu erhöhen. Dies soll vor allem dadurch erreicht werden, dass Lehrkräften in der beruflichen Aus- und Weiterbildung getestete Lern- und Lehrmaterialien angeboten werden, welche aufzeigen, wie Energiesparmaterialien eingesetzt werden können und der Energieverbrauch im Gebäudebau verringert werden kann.

Produkte, die im Rahmen des Projektes transferiert werden:

  • Lehrplan zur „Train the Trainer“-Qualifikation auf Italienisch, Türkisch und Slowenisch, um zusätzliche Kompetenzen in der Energieberatung zu gewinnen, v. a. für die Renovierung bestehender Gebäude- und Heizungs- wie auch Isolationssysteme. Dieser Lehrplan wird auf die spezifischen Logistik- und Umweltbedingungen der drei Zielländer wie auch auf die vor Ort vorherrschenden Lernkulturen bzw. Erfordernisse der Anbieter von berufsbezogener Bildung angepasst sein.
  • Didaktische Richtlinien und Empfehlungen, welche aufzeigen sollen, wie diese
  • Materialien in bestehende Lehrsysteme unter Berücksichtigung des spezifischen
  • Angebots und der spezifischen Nachfrage einzelner Anwender/Innen, sowie der
  • spezifischen Lernkulturen der oben erwähnten Länder und Erfordernisse der Anbieter in der Berufsausbildung, eingebunden werden können.
  • Ein Implementierungskonzept: Dieses soll darstellen wie die Materialien in die Lehr-/Lernpraxis eingebunden werden können.

Quelle: BEST

Am Projekt waren 7 Partner aus 6 europäischen Ländern beteiligt

… und wird von zahlreichen strategischen Partnern in den Ländern, die als Zielländer die transferierten Produkte erhalten, unterstützt.

Evaluation des EU-Programms „Empower Deprived Learners“
Projektdauer: Nov. 2007 – Okt. 2009

Projektleiter: Julius Metzler
Projektmitarbeiter/innen: David Kleiner und Karin Hecht
empower   eu-leonardo


ikus führte sowohl „externe Evaluation“ als auch „Prozessevaluation“ des zweijährigen EU-Projekts „Empower Deprived Learners“ durch, das im Rahmen des Lifelong Learning Programmes der Europäischen Kommission durchgeführt wurde.


Das europäische Projekt ‚Empower Deprived Learners‘

hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Bewusstsein für den Bedarf gering qualifizierter und benachteiligter Zielgruppen zu stärken und die Bedeutung selbstgesteuerten Lernens (SDL) in diesem Zusammenhang zu unterstreichen. Es fokussiert dabei insbesondere die Länder Rumänien, Slowenien und Türkei. Zu den Kernzielen des Projekts zählt die Bereitstellung bewährter Leitfäden und Lehrmaterialien. LehrerInnen und TrainerInnen soll anhand dieser Produkte gezeigt werden, wie man den Ansatz des Selbstgesteuerten Lernens in der beruflichen Fort- und Weiterbildung mit diesen benachteiligten Zielgruppen umsetzen kann.

Auf diese Weise möchte das Projekt einen methodischen Beitrag zur Stärkung der beruflichen Fort- und Weiterbildung in den drei genannten Zielländern leisten. Der Austausch von Erfahrungen und Modellen guter Praxis wird durch einschlägig erfahrene Partner gefördert. Nationale Multiplikatoren unterstützen die Projektpartner in Rumänien, Slowenien und der Türkei im Hinblick auf die Verbreitung der Ergebnisse und die Bewusstseinsbildung für den Zielgruppenbedarf in diesen Ländern.

Projektergebnisse:

‚Train the Trainer‘ Leitfäden und Lehrpläne sowie Übungen und Trainingsmaterialien, um das didaktische Konzept „SDL“ in den Zielländern Rumänien, Slowenien und der Türkei einzuführen. Die Unterlagen werden an die spezifischen Lernkulturen der genannten Länder und an den spezifischen Bedarf der Bildungsanbieter, die sich an die Zielgruppe gering qualifizierter und benachteiligter Menschen richten, angepasst.

Didaktische Leitfäden und Empfehlungen, wie die o. g. Materialien im Rahmen der bestehenden Bildungsangebote eingeführt werden können. Dabei finden die spezifischen Bedarfe individueller NutzerInnen sowie die bestehenden Lehrkulturen der genannten Zielländer Berücksichtigung wie auch die Anforderungen der jeweiligen Bildungsanbieter.

Ein Konzept zur Einführung der Lehrmaterialien in die Bildungspraxis, das aufzeigt, wie das Interesse der relevanten bildungspolitischen Akteure und einschlägigen Organisationen geweckt werden kann.

Quelle: BEST

Am Projekt waren 7 Partner aus 6 europäischen Ländern beteiligt

… und wird von zahlreichen strategischen Partnern in den Ländern, die als Zielländer die transferierten Produkte erhalten, unterstützt.

Evaluation des EU-Programms „Gender & Diversity“
Projektdauer: Nov. 2007 – Okt. 2009

Projektleiter:
Julius Metzler
Projektmitarbeiter/innen: David Kleiner und Karin Hecht
gender   eu-leonardo


ikus führte sowohl „externe Evaluation“ als auch „Prozessevaluation“ des zweijährigen EU-Projekts „Gender & Diversity“ durch, das im Rahmen des Lifelong Learning Programmes der Europäischen Kommission durchgeführt wurde.


Gender & Diversity in der beruflichen Fort- und Weiterbildung

Implementierung von Gender Mainstreaming und Diversity Aspekten in der Praxis der beruflichen Bildung. Transfer in drei europäische Gesellschaftssysteme

Die grundlegende Bedeutung von Gender Mainstreaming und Diversity Aspekten für die Praxis beruflicher Fort- und Weiterbildung ist auf europäischer Ebene erkannt und wird durch Aussagen verschiedener Bildungsorganisationen und Arbeitsmarktakteure explizit untermauert. Während alle Mitgliedstaaten der EU die Chancengleichheit der Geschlechter grundsätzlich anerkannt haben und die Bedeutung der Einbeziehung von u. a. Personen aus unterschiedlichen Alters-, Herkunfts- und Interessensgruppen, zeigen sich in der entsprechenden Umsetzung konkreter Trainingsmethoden- und -materialien deutliche Defizite. Dies gilt insbesondere für die Zielländer dieses Projekts: Rumänien, Slowenien und die Türkei.

„Gender & Diversity in der beruflichen Fort- und Weiterbildung“

orientiert sich an dem besonderen Bedarf in den jeweiligen Ländern. Das Projekt will mit attraktiven Alternativen dazu beitragen die herkömmliche Bildungspraxis zu verändern. Neben der Bereitstellung von „Materialien“, „Inhalten“ und „Methoden“ geht es zusätzlich und in erster Linie darum, einflussreiche Organisationen und Akteure der Bildungspolitik in Form strategischer Beiräte und Beratungsgruppen aktiv einzubinden.

Projektziele sind

  • Die Sensibilisierung von Fort- /WeiterbildnerInnen und deren Organisationen in Bezug auf die Bedeutung von Gender Mainstreaming und Diversity Management in der täglichen Bildungspraxis.
  • Die Verbreitung der Projektinhalte und -ergebnisse durch vielfältige Maßnahmen und Instrumente.
  • Die Bereitstellung relevanter didaktischer Konzepte und innovativer Unterrichtsmaterialien, um die Qualität der Fort- und Weiterbildungssysteme sowie die Praxis lebenslangen Lernens (LLL) in den europäischen Ländern zu erhöhen. Diese Materialien sind
  • Leitfäden für gender- und diversitysensiblen Unterricht sowie entsprechende Übungen und Trainingsmaterialien zur Anwendung von Gender Mainstreaming und Diversitiy Aspekten. Diese Produkte werden den jeweiligen Lernkulturen und Erfordernissen der entsprechenden Bildungssysteme angepasst und entsprechend übersetzt.
  • Didaktische Leitfäden und Empfehlungen, die darüber Aufschluss geben wie das o. g. Lehrmaterial in die existierenden Lehrpläne eingebunden werden kann. Dabei werden die Bedürfnisse und Bedarfe der WeiterbildnerInnen, die spezifischen Lernkulturen in den o. g. Ländern wie auch die Erfordernisse der Bildungsanbieter berücksichtigt werden.
  • Ein Implementierungskonzept, das aufzeigt wie der Transfer in die Bildungspraxis geleistet werden kann, mit welchen Maßnahmen und Instrumenten beispielsweise die bildungspolitischen Entscheidungsträger und einschlägigen Organisationen wirksam erreicht werden.

Quelle: BEST

Am Projekt waren 7 Partner aus 6 europäischen Ländern beteiligt

… und wird von zahlreichen strategischen Partnern in den Ländern, die als Zielländer die transferierten Produkte erhalten, unterstützt.

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